Jacob

Großhandelskaufmann, Lagerleitung, Einkauf, Logistik, Heavy Metal Gitarrist, bald mit eigenem Boot. Trinkt gerne zu lauter Musik.

Etwas hart im Ansatz, aber er ragt weit in den Rachen hinein“
Aufgewachsen unter kulinarischen Barbaren im provinziellen Ostwestfalen, kam das Gemüse aus dem Garten, die Milch vom Bauern und der Wein vom Pizzabringdienst. Nicht gut, aber günstig! und alles was dreht, geht! war da der Leitspruch. Rot-und Weißwein wurde anhand der Farbe unterschieden und war kein Thema. Getrunken wurde Bier.

Trotzdem, meine erste Begegnung mit Wein hatte ich mit 15, auf meines Großvaters Geburtstag, bevor ich überhaupt mit Alkohol angefangen hatte. Ich durfte auch ein bisschen mittrinken, ein klein wenig vom Pfälzer Biowein. Habe das dann etwas großzügiger aufgefasst und mir heimlich ordentlich einen eingeschenkt, um mir das ganze anschließend vor versammelter Mannschaft nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Der Beifall war verhalten, trotzdem blieb es den Anwesenden besser im Gedächtnis als mir.

Ich suchte meinen Weg. Experimente, Abkürzungen und Umwege, neue und alte Pfade, genoss das Leben mal mehr, mal weniger, dann kurz Berlin, Atem holen vor der Weiterreise. Und Zack! stand ich mit beiden Beinen im Wein. Kistenweise, unverhofft. Wie Kolumbus stand ich vor einer neuen Welt, mit Magie, Abenteuern und Geheimnissen, und brauchte eine ganze Weile mich zurecht zu finden. Und siehe, das Ende ist fern!

Da ich gerne ausgetretene Pfade verlasse, sind meine Lieblingsweine am Stand die Naturweine Sauvignon Opok von Muster und Roncaie von Menti.